28. August 2015

Regierung

Anscheinend muss man, wenn man Kinder hat, auch über Elternabende bloggen. Und damit man mir nicht vorwirft, als Mutter versagt zu haben, mach ich das jetzt auch mal. Mir ist nur noch nicht ganz klar, was ich schreiben soll, denn erstens war unsere Elternvollversammlung nach 42 Minuten um, wir Eltern um einiges schlauer, was das ein oder andere Projekt angeht, die Kekse schmeckten und es gab Kaffee. Mit Kaffee kriegt man mich immer. Am Kuchen arbeite ich noch.

Aber wir waren ja auch schlau: Die Wahl zum Elternbeirat fand vorher per Briefwahl statt. Das ersparte das zeitraubende zum Boden starren und unauffällige Schnürsenkel zubinden in der letzten Reihe. Die Wahl war extra einfach gestaltet worden, es stellten sich nämlich pro Gruppe zwei Eltern zur Wahl, so dass Vertreter und Vertretervertreter relativ simpel ausgewählt werden konnten. Nur Wulfhilds Sternengruppe tanzte aus der Reihe, weil man Frau Basmati und die Konkurrentin von Frau Basmati gleich toll fand. So mussten wir in der Vollversammlung per Faustkampf bestimmen, wer Vertreter und Vertretervertreter wird. Competitive me entschied die Stichwahl natürlich für sich.

Und weil es so schön war, sich im Erfolg zu sonnen, ließ ich mich auf der anschließenden Sitzung des Elternbeirats (es waren noch Kaffee und Kekse übrig, die mussten weg) direkt mal zur Präsidentin von der Welt wählen.

Und weil ich durch langjährige Erfahrung in der Jugendarbeit in Orts- und Landesverbänden weiß, wie man es macht, haben jetzt alle Aufgaben außer mir. Ich trage ja schon einen Titel, das muss reichen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen